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1. July 2006
Inzwischen ist es richtig Sommer geworden, auch temperaturmaessig. Zum Sommer gehoert natuerlich auch Fussball!! Dank der WM in Deutschland kann ich ab und zu wieder mal ein gutes Fussballspiel mitverfolgen, dank der Zeitveschiebung sogar zu normalen Zeiten waehrend des Tages, gut wenn man Zuhause arbeitet. Ich hab natuerlich mit den Schweizern mitgefiebert und die Mannschaft hat mich positiv ueberrascht, auch wenn ich gegen die Ukraine auf einen Sieg gehofft hatte. Die meisten Kanadier koennen mit Fussball nichts anfangen, finden das Spiel langweilig, das sag ich doch nur Football und Baseball!!!!! Was wohl zeigt, man mag das was man gewohnt ist und was man als Kind gespielt hat.
Mitte Juni hatten einige Einwohner in High River eine schlechte Nacht. Nach einem richtigen Regentag wurde am Abend eine Flutwarnung fuer den Highwood River herausgegeben. Mit der Feuerwehr
patroulierten wir waherend der Nacht die neuralgischen Punkte und behielten den Wasserstand im Auge, es wurde aber nicht so schlimm wie vorhergesagt und es kam zu keinen Ueberschwemmungen.
Dank dem warmen und eher feuchten Fruehling waechst Alles wie verrrueckt, wir kommen kaum nach mit Rasen maehen, Hecken und Baeumen zurueckstutzen, jaeten und was se sonst noch Alles so zu tun gibt ums Haus herum. Wir haben zum ersten Mal auch einen kleinen Garten
angelegt (Gaertnern ist nicht gerade meine Lieblingsbeschaeftigung), wir haben aber praktisch nur Kartoffeln gesetzt (geben nicht viel Arbeit). Dank dem guten Wetter wachsen sie richtig gut und wir hoffen, dass wir ein paar Mal 'Gschwelti' mit eigenen Kartoffeln machen koennen. natuerlich musste ich auch noch einen 'Hag' um den Garten machen, sonst haetten unsere Jungs wohl die Kartoffeln schon ausgegraben, die Arbeit (Hag) hat sich zwar fast nicht gelohnt weil der Garten so klein ist.
Am letzten Sonntag haben wir Andrea und Trudy aus Glattfelden am Flughafen abgeholt. Sie blieben bei uns bis am Mittwochmorgen und sind nun unterwegs in den Nationalparks und BC. Ende naechster Woche sind sie dann wieder bei uns bis sie in die Schweiz zurueckkehren.
Am Montag haben wir die Bar U Ranch besucht, eine der groessten und wichtigsten Ranches im Kanadischen Westen. Heute ist es so eine Art Muesum, das das Leben auf einer Ranch vom Ende des letzten Jahrhunderts bis in die Fuenfziger Jahre zeigt. Am Dienstag machten wir ein n Abstecher ins Kananaskis Country. Es war ziemlich heiss, aber trotzdem schoen
Heute ist ja Kanadischer Nationalfeiertag, leider muss Kathrine arbeiten, darum muss ich wohl alleine feiern, aber am Abend gibt es dann noch ein Feuerwerk und daskann dann auch Kathrine mit von der Partie sein.
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| Unser Kartoffel Garten |
Touristen? Don't think so!! |
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| Die Bar U Ranchn |
Im Round Up Camp mit Chuckwagon |
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| Elbow Falls |
Picknick |
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| Trudy und Andrea |
Elbow Falls |
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| Forgetmenot Pond! |
23. Mai 2006
Das Wetter meint es immer noch gut mit uns hier in Alberta. Nach dem milden Winter haben wir auch noch einen warmen und eher trockenen Fruehling, diese Woche hatten wir drei Tage mit Temperaturen von ueber 30°! Eher ungewoehnlich um diese Jahreszeit, ist die Normaltemperatur doch 16°. Wahrscheinlich hat ies mit dem wirtschaftlichen Boom der in Alberta herrscht zu tun. Die "Hot economy" waermt wohl auch die Umgebung. Est ist aber schon faszinierend einen richtigen Oelboom aus der Naehe mitzuerleben, auch wenn wir persoenlich nicht viel davon provitieren. Viele Leute ziehen in den Norden der Provinz, genauer nach Fort MacMurray weil man dort im 'Oilpatch' eine Menge geld verdienen kann. Dadurch fehlen im Rest der Provinz Arbeitskrafte, vor allem Handweker. Ausserdem ziehen immer mehr Leute aus anderen Provinzen nach Alberta, vor allem Calgary, um vom Boom zu profitieren, dadurch schnellen die Hauspreise in Rekordhoehen und es wird immer schwieriger ueberhaupt ein Haus zu ergattern. Es ist nichts ungewoehnliches, auch hier in High River, dass mehrere Kaeufer sich ueberbieten und der Verkaeufer mehr fuer sein Haus bekommt als er urspruenglich gewollt hat. Auf jeden Fallsteht fest, dass wenn wir erst jetzt nach High River auswandern wuerden, koennten wir uns unser Haus nicht leisten.
Ess ist nun schon der Punkt gekommen, dass Leute aus anderen Provinzen wieder dorthin zureuckkehren, entwder weil sie kein Haus finden koennen, oder sich nicht leisten koennen ein Haus zu Calgarypreisen zu Kaufen.
Mein eigenes Buedeli laeuft dieses Jahr auch gut, ich weiss aber nicht wie viel das mit dem Boom zu tun hat. Auf jeden Fall hab ich oefters mehr Arbeit als mir lieb ist, besonders nun da der Sommer und die Camping Saison vor der Tuer steht. Apropos Camping, wir haben uns nach langem hin und her dafuer entschieden ein altes Wohnmobil zu kaufen. Wir sind langsam in dem Alter wo man etwas mehr Komfort moechte als einem das Zelt bieten kann und auch die Hunde haben mehr Platz im Wohnmobil. Und da wir dieses Jahr seit langem wieder mal richtig Ferien machen wollen, ist es natuerlich nahe gelegen das RV jetzt und nicht spaeter zu kaufen. Ich hab dann das Doppelbett ausgebaut und vier Hundeboxen gebastelt.Natuerlich mussten wir unser neues Zuhause fuer unterwegs auch ausprobieren und wir sind ein Wochenende unterwegs gewesen. Allerdings nicht sehr weit und geschlafen haben wir auch nicht so gut wie wir gedacht haetten, unsere Jungs muessen sich noch etwas an ihr neues Zuhause gewoehnen.
Letztes Wochenende fand wie jedes Jahr wieder die 'Little Britches Parade and Rodeo" statt hier in High River. Es ist eine recht imposante Parade fuer eine kleine Ortschaft wie High River und sie zeigt die vielfaeltigen Einfluesse der verschiedenen Einwanderern, die bis heute ueberlebt haben, man sieht von Dudelsack spielenden "Schotten" ueber orientalische Shriner bis hin zum Berner Sennenhunde Club komlpett mit Berner Flagge viels das nicht unbedingt hierher gehoert. Aber natuerlich machen den Haupteil der Parade Cowboys, Cowgirls und alles was sonst mit dem Wilden Westen zu tun hat aus. Und natuerlich kann die Feuerwehr bei so einem Anlass auch nicht fehlen..
2. Mai 2006
Kathrine ist seit einigen Tagen kaum mehr vom Computer zu trennen, der Grund dafuer ist, dass sie einem 'blad eagle' oder Weisskopfseeadler via web cam beim brueten zuschaut. Die Jungen sollen bald einmal schluepfen, es lohnt sich also mal einen Blick zu riskieren. Die web cam ist in BC und somit etwa 9 Stunden hinter Schweizer zeit. Muesst halt selber rausfinden, wenn es Tag ist. Hier noch der Link:
http://www.infotecbusinesssystems.com/wildlife/
24. April 2006
Seit einiger Zeit hatten wir mit leidigen Spam - Eintraegen im Gaestebuch zu kaempfen, nun wurde es mir zu bunt und ich hab ein neues, verbessertes Gaestebuch gebastelt. Allerdings sind die Aenderungen mehr in Hintergrund und erleichtern mir das verhindern von ungewuenschten Eintraegen, fuer unsere Webseiten Besucher aendert sich nicht allzu viel, ein Blick ins Gaestebuch lohnt sich aber dennoch von Zeit zu Zeit. Und natuerlich freuen wir uns auch weiterhin ueber eure Eintraege. Also nicht zoegern und einen Eintrag machen.
12. April 2006
Der Fruehling ist im Anmarsch!! Das Gras wird langsam gruen und unsere kleine Linde, welche wir letztes Jahr gesetzt haben, zeigt die ersten Knospen. Ich bin froh, dass sie den Winter gut ueberstanden hat, ebenso wie die drei Laerchen. Der viele Regen vom letzten Sommer hat uns dabei sicher geholfen.
Diese Saison waren wir nur gerade einmal mit dem Schlitten unterwegs!!! Wir hatten einen viel zu milden Winter und Schnee bekamen wir nur sehr spaehrlich. Bleibt zu hoffen, dass wir dies nicht spaeter im Jahr mit Regen buessen muessen.
Unserer Viererbande geht es gut und sie haaren sich um die Wette. Chinoo ist damit fast fertig, gefolgt von Irok und Kiri. Die letzte ist Kiowa. Sie ist aber auch diejenige, welche es am wenigsten schaetzt, wenn man ihr damit hilft. (buersten, striegeln oder zupfen).
Ralph Klein, unser Premier , hat eins aufs Dach bekommen. Er ist sich gewoehnt mindestens 90% Stimmen seiner Parteimitglieder zu bekommen. Nicht so dieses Mal. Nur gerade 54% haben fuer gestimmt und das entspricht nicht dem, was er sich erhofft hat. Jetzt gibt er auf Ende Oktober sein Amt ab. Was auch langsam Zeit wurde.
Letzten Freitag hatten wir wieder einmal eine “kleine” Party bei uns. Oder ich dachte wenigstens, dass es nichts Besonderes wird. Natuerlich kam alles anders, wir hatten den Plausch und ein, zwei, drei Flaschen Whiskey spaeter, um 2.00, machten sich auch die letzte Gaeste auf den Heimweg. Zum Glueck musste ich am Samstag erst um 15.00 arbeiten. Gegnug Zeit also um auszuschlafen, abwaschen und aufraeumen.
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| Richard, Mark und Jim |
Richard und Colleen |
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| Elaine und Lynn |
Kathrine, Mark und Jim |
Die Opfer |
25. Februar 2006
Endlich haben wir Winter in High River! In zwei Tagen bekamen wir ca. 10cm Schnee und wir werden versuchen die Jungs auf dem River mit dem Schlitten zu trainieren. Wir hoffen, dass uns noch jemand eine Spur mit dem Snowmobil “legt”, sonst wird es sehr hart fuer unser nicht mehr so junges Team. Irok wird im Mai bereits 12 jaehrig und die beiden Maedchen sind auch schon 9.
Ende Januar wurde wieder die Robi Burns Party bei Richard und Elaine gefeiert. Unser “Schotte” kam dieses Jahr nicht nur im Kilt, sondern auch als Punk. Haette ich Jim so auf der Strasse gesehen, haette ich ihn wohl kaum erkannt!! Wie uns Bill beweist, braucht man nicht unbedingt einen Kilt um taditionell gekleidet zu sein. Needless to say, wir verbrachten wieder einmal mehr einen tollen Abend.
Eine Woche spaeter hatten wir bei uns die schon fast taditionelle Elkpfeffer Party. Dieses Jahr wurde er so gut wie noch nie. Fuer 9 Personen kochte ich 3,5 Kg Pfeffer, 3Kg Spaetzli, 2,5 Kg Rotkraut und ca. 1 Kg Rosenkohl. Nauerlich kochte ich zuviel, was Max und mir jetzt noch zugute kommt.
Gestern feierte ich Geburtstag und zur Feier des Tages gingen wir mit Freunden ins Longview Stake house “dick” Essen. Und es war wirklich gut. Wenn ihr mal zu uns kommt, muessen wir dorthin gehen. Longview ist auf dem Weg in die Berge, so kann man im Sommer auf dem nach Hauseweg dort essen gehen.
6. Januar 2006
Ich hab schon laenger einen "Raeucher-Kasten" auf meiner Wunschliste gehabt, zwischen Weihnachten und Neujahr sind sie nun in einem Geschaeft verguenstigt angeboten worden und ich hab natuerlich zugegriffen. Natuerlich musste ich ihn gleich ausprobieren. Schon seit laengerer Zeit hab ich im Sinn gehabt geraeucherte Bauernschueblige zu machen, hatte aber keine Moeglichkeit um sie zu rauechern. Mit dem neuen "Bradley Smoker" geht es aber ausgezeichnet. Das Wursten ist mittlerweile schon zur Routine geworden, aber das Raeuchern war dann mehr ein Experimentieren, da ich nicht wusste wie lange geraeuchert werden muss und bei welchen Temperaturen.
Ich hab dann mal den Kasten fuer acht Stunden bei moeglichst geringer Temperatur rauchen lassen. Nach acht Stunden hab ich vier Paare herausgenommen, die wir zum Heiss machen brauchen wollen. Das erste Paar haben wir in der Zwischenzeit probiert - mmmmmmmm!!!!!.
Den Rest der Wuerste hab ich am naechsten Tag nochmal fuer acht Stunden geraeuchert und hab das Gefuehl gehabt es sollte genug sein. Danach hab ich sie noch fuer ein-zwei Tage im Kasten gelassen und dann im Keller aufgehaengt wo sie nun noch etwas luftrocknen koennen. Ein Paar haben wir natuerlich probieren muessen und ich will mich ja nicht selber loben, aber sie sind wirklich ausgezeichnet!! "
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| Der neue Raeucher Kasten mit den frisch gemachten" Bauernschuebligen " |
Die fertig geraeucherten "Bauernschueblige" |
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| Die Wuerste hab ich im Keller aufgehaengt, ich denke aber,dass sie nicht lange so haengen werden." |
Das erste Paar bereit zum probieren - Kathrine meint, dies seien die besten Wuerste die ich bis anhin gemacht habe, und ich kann ihr nur zustimmen. |
25. Dezember 2005
Unsere Waldweihnacht gestern wurde etwas vom Winde verweht, wenigstens was den kerzengeschmueckten Baum anbetrifft. Wir haben es aber trotzdem genossen und selbstgemachte Cervelats und Bratwuerste ueber dem Feuer gebraetelt.
Heute was es dann richtig fruehlingshaft, mit viel Sonne, fast kein Wind und etwa 13°!! Wir haben unseren Nachmittag auf unserer Veranda verbracht und jeden Moment genossen.


23. Dezember 2005

Merry Christmas and a happy New Year to All
Wir moechten allen recht herzlich eine schoene Weihnacht und einen guten Rutsch ins neue Jahr wuenschen. Da wir im Moment wieder Foehn haben, und die Temperaturen um die 10° sind, herrscht bei uns mehr Fruehlings- als Weihnachtsstimmung. Morgen feiern wir wieder mal 'Waldweihnachten' auch wenn wir nur einen Baum in unserem Yard mit Kerzen schmuecken. Wir haben uns entschieden dieses Jahr keinen Christbaum in die Stube zu stellen, es ist einfach zu gefaehrlich ( nur Spass). Am Montag sind wir bei Ken und Kathy zum Turkey Dinner eingeladen, da wir aber noch nicht wissen wie Kathrine am Montag arbeitet, muss ich vielleicht alleine gehen, aber einen Turkey kann man sich natuerlich nicht entgehen lassen.
Seit dem letzten Eintrag wurde der Laden der Heilsarmee schon wieder angezuendet, dieses Mal blieb nicht mehr viel uebrig, neben der Heilsarmee brannten noch drei weitere Laeden und Geschaefte ab. Auch dieses Mal wird wieder Brandstiftung vermutet. Ich hoffe nur, dass nun wieder Ruhe herrscht und wir nicht ueber Weihnachten das naechste Grossfeuer haben.
Anyway, ich wuensche allen eine schoen Weihnacht und einen guten Rutsch ins neue Jahr!!!
10. Dezember 2005
Lang ist's her seit dem letzten Eintrag, wir immer kommt neben all dem "hustle and bustle" des Alltags das Eine oder Andere zu kurz. Ich weiss gar nicht mehr was alles so los gewesen ist, aber hier ist was ich noch in erinnerung habe.
Wir hatten einen sehr schoenen und warmen November, was wir genossen, liess der Sommer doch etwas zu wuenschen uebrig. Wir mussten dann aber fuer das warmen Wetter mit einem Kaelteinbruch bezahlen der etwa zwei Wochen dauerte und erst seit ein paar Tagen haben wir wieder 'normale' Temperaturen. Vor ein paar Wochen waren wir mit unseren Hunden in den Bergen und es war 20° warm, es war fast wie im Sommer, einige Tage spaeter hatten wir dann Tageshoechstemperaturen von -15°.
Weil es so schoen und warm war, hab ich unseren 'Smoker' an einem Wochenende noch mal angeheizt und ein 'Gueggeli' geraeuchert. Wie meistens, ist es sehr gut herausgekommen und es ist wahrscheinlich nicht das letzte Mal, dass wir ein Poulet raeuchern.
Politisch ist im Moment auch einiges los, wir sind mitten in einer Wahlkampagne, nachdem die Oppositionsparteien der Bundesregierung das Vertrauen entzogen haben. Am 23. Januar sind Neuwahlen, aber da sich seit den letzten Wahlen vor knapp zwei jahren eigentlich nichts geandert hat, sehen viele Leute nicht ein warum wir schon wieder an die Urnen muessen. Und dass ueber die Weihnachtszeit ein Wahlkampf gefuehrt wird, erfreut die Gemueter auch nicht so recht. Mal sehen wie es im Januar herauskommt, ich befuerchte jedoch, egal wer an die Macht kommt, aendern wird sich nicht allzuviel.
Die 'Holiday Season' ist hier schon seit Wochen in vollem Gange und das Ganze nimmt immer bizarrere Formen an. Haeuser werden zum Teil schon Ende November dekoriert, Laeden spielen Wiehnachtsmusik einen Monat vor Weihnachten und so weiter. Den Bock hat aber eine Kundin abgeschossen, die sich weigerte in einem bsetimmten Laden einzukaufen, weil kein Weihnachtsmusik gespielt wurde, und das Ende November. Diskussionen ueber politisch korrekte Weihnachten werden auch immer lauter nachdem viele Aemter und Geschafter keinen Chrisbaum sondern einen Feiertagsbaum haben, um ja Niemanden der einen anderen Glauben hat zu verletzen.
In der Schweiz ist es ja anscheinend auch nicht viel besser, unsere Zeitung hat auf jeden Fall berichtet, dass Samichlauese Kinder nicht mehr auf den Schoss nehmen sollen. What's up with that?!!?!?!
Ich habe einiges erlebt als freiwilliger Feuerwehrler in den letzten paar Monaten, aber letzte und vorletzte Woche waren wirklich aufregend. Am 28. November brannte das aelteste Hotel in High River auf die Grundmauern ab. Es waere naechstes Jahr hundert Jahre alt geworden. Ich bin mit dem ersten Truck am Brandort eingetroffen, wir konnten aber nichts machen um das Gebaeude zu retten. Wie sich spaeter herausstellte wurde die Feuerwehr als letzte alarmiert, so wurde zum Beispiel die Gaszufuhr zum Hotel 25 Minuten vor dem alarmiren der Feuerwehr, abgestellt. Waeren wir zur Zeit alarmiert worden, haetten wir wohl das Hotel retten koennen.
Nur acht Tage spaeter brannte es schon wieder, dieses mal der Laden der Heilsarmee. Der Alarm kam um zwei Uhr Morgens und als wir am Brandort ankamen, brannte es schon recht stark. Es dauerte etwa zwei Stunden bis wir das Feuer unter Kontrolle hatten. Da zur Zeit des Brandes Temperaturen von -20° herrschten' kann man sich vorstellen, dass das'Feuerwehrlen' kein Zuckerschlecken war.
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