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19. Maerz 2007

Nachdem wir fuer fast eine Woche Foehn hatten, ist der Winter mehr oder weniger vorbei. Die Tage werden auch wieder laenger und wir haben seit diesem Wochenede Sommerzeit. Drei Wochen frueher als ueblich. Fragt mich nicht, was das wirklich bringt, denn jetzt brauchen wir einfach wieder mehr Licht am Morgen. Mit Schlitteln nicht ist mehr viel, ausser es gibt nochmals so ca. 20cm Schnee, wenigstens in den Bergen.
Mitte Januar ging ich mit Irok zum Tierarzt, da er nicht mehr richtig essen wollte. Ich dachte, wahrscheinlich muessen wir seine Zaehne reinigen. Dem war leider nicht so, seine Zaehne und das Zahnfleisch sind ok. Leider wurde aber ein Herzfehler festgestellt! Machen kann man nichts dagegen, ausser Medis geben und ihn schohnen. Das heisst, er darf nicht mehr mit dem Team rennen. Wir gehen jetzt oefters Laufen mit den Jungs und lassen jeweils zwei frei. So kann Irok so schnell und lange rennen wie er mag. Alle geniessen das freie herumrennen sehr und es ist schwer zu sagen, was ihnen besser gefaellt. Traineren oder das “freie Leben” geniessen. Irok geht es so la, la, mal besser, mal weniger gut. Er ist sehr anhaenglich geworden, was aber auch an seinem Alter liegen koennte.

Chinoo Kiri
   
Kathrine eingepackt Irok
   
Am spazieren Unsere Bande

Ende Februar haben wir unsere Freunde zu einem (von ihnen gewuenschten) Fondueabend eingeladen. Wir waren zu zehnt und hatten einen mega Plausch. Das Wetter war genau richtig, mit sogar Schnee vor dem Fenster. Danach wurden verschiedene Schweizer Schnaepse degustiert, welche fuer die einen fast etwas zu stark waren. Der groesste Hit ist nach wie vor der Chrueter.
Gestern Nacht musste Max wieder einmal Fehrwehrmann spielen. Es brannte auf einer Maesterei und da wir sehr starken Wind hatten, wurde sogar die Hilfe von zwei Nachbardoerfern angefordert. Max kam erst um 6 Uhr nach Hause, als ich bereits auf war, die Jungs fuetterte und mich fuer zum Schaffen parat machte.  
Am Tag darauf fing es dann an zu schneien und es hoerte nicht mehr auf, bis wir etwa 30 cm Schnee hatten. Es hat ausgesehen wie im tiefsten Winter! Jedoch nur fuer einen oder zwei Tage, dann wurde es wieder waermer und wir hatten den ueblichen Spaet-Winter 'Pflotsch'. Dieser Winter war in dieser hinsicht komisch, es war ein auf und ab mit den Temperaturen, kaum hatte man sich an etwas gewoehnen, wechselte es wieder.
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Am huendelen im schnee
   
Schnee Am Spielen

 

1. Januar 2007

Erst mal Allen ein Gutes Neues Jahr und viel Glueck und Erfolg in 2007.
Seit der Kaelteeinbruch anfangs Dezember vorueber ging, hatten wir eigentlich recht warmes und trockenes Wetter. Es war meist foehnig und dadurch auch windig. Wir verpassten eine weisse Weihnacht um etwa zwei Tage, am Mittwoch fing es erst an zu nieseln, was die Strassen ziemlich eisig und zu Rutschbahnen werde liess. Es dauerte denn auch nicht lange und mein pager ging los wegen mehreren Unfaellen auf der nahe gelegenen Autobahn. Zum Glueck waren alle Unfaelle recht harmlos. Gegen Abend fing es dann an zu schneien und am naechsten Morgen hatten wir zwar nicht die vorhergesagten 20cm Schnee, aber immerhin etwa 4cm.
Am Freitag war dann richtiges Bilderbuch Wetter, ideal um unsere Jungs wieder mal vor den Schlitten zu spannen. Die Bedingungen im Kananaskis Country waren ideal, sonning, nicht zu kalt und auch der Trail war perfekt. Ich spannte die Hunde ein und Kathrine machte Fotos, dann ging es los, Kathrine hatte sich in position gebracht um einige gute 'Action" Photos zu schiessen, es klappte auch alles hervorragend, ich stoppte weil ich die Kamera mitnehemen wollte um unterwegs noch einige Foetelis zu schiessen. Und da passierte es natuerlich, ich passte nicht auf mein Team auf, sondern redete noch mit Kathrine, aber den Jungs ging das alles viel zu lang, sie wollten endlich losrennen, was sei dann auch taten, aber ohne den Musher!!! Nachdem der erste Schreck vorueber war rief ich den Hunden hinterher zu stoppen, Kiowa schaute denn auch kurz zurueck aber wohl mehr um mich auszulachen als um zu stoppen. Ich machte mich natuerlich zu fuss hinter dem Team her und Kathrine ging zurueck zum Parkplatz um zu sehen ob irgendjemand mit einem Snowmobil aushelfen koennte. Ich machte mich auf einen laengeren Spaziergang gefasst und natuerlich schiessen einem die verruecktesten Geadanken durch den Kopf wenn und vor allem in was fuer einem Zustand die Hunde wieder auftauchen. Nach etwa 2½ Kilometer sah ich in der Ferne etwas auf dem Trail, konnte aber nicht erkennen ob es sich entfernte oder naeher kam. Nach einigen Momenten war es dann klar dass es mein Team war und es naeher kam, mir fiel ein grosser Stein vom Herzen und ich musste lachen als die Jungs voller Freude angerannt kamen als wenn nichts gewesen waere. Ich bin mir jedoch sicher dass sie sich koestlich ueber ihren zu fuss gehenden Musher amuesiert haben. Die Photos sind uebrigens spitzenmaessig herausgekommen ein Blick in die Photo Gallerie lohnt sich also. Es wurde ein richtig schoener Tag, auch wenn mir das, was alles haette passieren koennen, nicht ganz aus dem Kopf gehen wollte. Auch jetzt finde ich es noch schwer zu glauben, dass alles so gut glimpflich abgelaufen ist.
Auch sonst haben wir ueber die Festtage eine gute Zeit gehabt, haben viele Freunde getroffen, gut gegessen und einige schoene Abende erlebt. Kathrine hat die Woche zwischen Weihnachten und Neujahr frei gehabt und ich hab mir die Zeit ebenfalls frei genommen. Nun geht's mit neuem Schwung und Elan ins neue Jahr in der Hoffnung, dass es so gut herauskommt wie das zu ende gegangene.

   

28. November 2006

Seit letztem Samstag sitzen wir im Gefrierschrank!! Was noch glimpflich mit minus 16 Grad (tagsueber) anfing, erhoehte sich gestern auf minus 28 Grad, mit dem Wind sogar auf minus 41 Grad!! Brrrrrrrrrrrrrrrrrrrr!!!!!!!
Morgen soll es dann nur noch minus 22 Grad sein und am Wochenende sollten wir wieder normale Temperaturen (etwa so um die minus 2-5 Grad) bekommen. Ich hoffe, dass es am Freitag wirklich waermer wird, denn an diesem Abend haben wir in High River den jaehrlichen Weihnachts Umzug. Letztes Jahr war es sehr kalt und dies ist schade fuer die Kinder und alle Jene, welche Stunden verbracht haben um einen schoenen Wagen zu dekorieren.
Heute konnte ich auch den Gefrierer abtauen ohne angst zu haben der Inhalt wuerde auftauen.Ich packte einfach alles in Tragtaschen und stellte diese in die Porch. Dort ist die Temperatur zur Zeit kaelter als in der Gefriertruhe.
Ab Dezember arbeite ich nur noch im zahntechnischen Labor und bekomme dadurch wieder ein geregeltes Leben. Ich arbeite nicht mehr an den Wochenenden und Feiertagen und auch abends bin ich immer puenktlich zu Hause. So koennen wir naechsten Sommer wieder vermehrt mit den Jungs an denWeekends in die Kananaskis Country oder sonst wo hingehen. Auch ist es einfacher eine Party zu planen, da ich jetzt schon weiss, dass ich im (z.B.) April am ersten Wochenede frei habe. Ich freue mich sehr!

26. Oktober 2006

In der Photo Gallerie hat es neue Bilder, vor allem von unseren Ferien, aber auch in einigen anderen Alben hat es neue Bilder

18. Oktober 2006

Vor drei Wochen, an einem wunderschoenen, warmen Sonntag, veranstaltete High River eine Show and Shine Auto Austellung. Die Kinsmen verkauften Beef on a Bun, welches ruebis und stuebis verzehrt wurde.  Dies gab Max die Gelegenheit einige beauty’s zu fotografieren.

Show'n Shine Show'n Shine
   
Show'n Shine Show'n Shine
   
Show'n Shine Show'n Shine

Letzten Samstag hatte ich Glueck. Ich musste nicht arbeiten und es versprach ein schoener ( der letzte?) Herbsttag zu werden . Natuerlich liessen wir uns diese Gelegenheit nicht entgehen, packten die Jungs und etwas Proviant und machten uns auf in die Kananaskis Country. Leider sahen wir einmal mehr keinen Baeren.

Auf dem Heimweg jedoch fuhren wir eine Weile hinter einem Viehtireb her. Es ist Zeit die Kuehe wieder auf ihre Weiden zu brigen, wo sie, wenn noetig, mit Heu gefuettert werden koennen.

Viehtrieb Viehtrieb


Da auf dem leeren Grundstueck neben uns nun doch gebaut wird, wurden die alten Baueme gefaellt und die Straeucher heraugerissen, wodurch wir einen fast kitschigen Sonnenuntergang zu sehen bekamen.

Sonnen Untergang

Seit Sonntag ist das Wetter wirklich nicht mehr so gut und am Montag, Dienstag schneite es auch ein bisschen. Es ist ungemuetlich geworden, aber immer noch besser als im Osten, wo sie bereits den ersten schweren Schneesturm hinter sich haben.

 

16. September 2006

Nachdem wir einen sehr schoenen Sommer hatten, kommt jetzt der Herbst, im wahrsten Sinne des Wortes. Das Laub faellt von den Baeumen, und seit einigen Tagen regnet es und die Temperaturen klettern icht mehr ueber 6-7°. Nun, wir koennen uns nicht beklagen.

   

Wir hatten auch einen ereignisreichen Sommer. Nach dem Besuch von Andrea und Trudi, kamen dann zuerst Juerg, dann mein Burder Fredi, meine Schwester Susi und Schwager Rolf. Nachdem wir diese Zusammenkunft mit unseren Freunden hier gefeiert hatten, machten wir uns, zusammen mit zwei Wohnmobilen, auf in die Rockies. Natuerlich waren auch unsere Jungs mit von der Partie. Wir starteten von High River, Longview durch die Kananaskis Country nach Canmore, Banff, Lake Louise, Columbia Icefields und Jasper. Danach weiter auf der BC Seite nach Valemount, Blue River, Clearwater, Kamloops, Salmon Arm, Revelstoke, Golden, Radium Hot Springs, Fairmont, Cranbrook, Fernie, Crowsnest Pass und dann auf dem Highway 22 wieder zurueck nach Longview und High River. Es war eine sehr schoene Reise und das Wetter meinte es, ausser in Jasper, auch gut mit uns. Ganz ohne Panne ging es aber trotzdem nicht. Bereits am ersten Tag, kurz vor Castle Mountain, hatten wir einen Platten. Zum Glueck ein hinteres Zwillingsrad, so dass wir bis auf einen Parkplatz eines Motels fahren konnten, wo wir dann mit vereinten Kraeften das “eingehockte” Rad wechseln konnten. Zum Glueck war es danach nicht mehr weit bis zum Campingplatz, wo wir die erste Nacht verbrachten. Wir hofften, dass dies die einzige Panne sein wuerde und dies bewahrheitete sich auch!! Wie erhofft, sahen wir auf unserer Reise zwei Baeren, einige Wapiti Hirsche (auf dem Campnigplatz in Jasper) und Big Horn Sheeps. Rolf wollte auch einen Elch sehen, wurde aber leider enttaeuscht und muss dies bei seinem naechsten Besuch nachholen. Bei so vielen Seen, wurde natuerlich auch das Kanu einige Male benutzt.

   

Die Jungs haben sich auch gut benommen, ausser Kiri, welche mal abhaute und sich den Parkplatz mit den vielen Touristen etwas genauer ansehen wollte. Gegen Ende der Ferien, liessen sie sich nicht einmal mehr von kleinen Hunden, welche bei unserem Campingplatz vorbei liefen, aus der Ruhe bringen. Sie merkten, die Aufregung lohnt sich nicht. Und mit laufen kamen sie auch nicht zu kurz.

   

In der Zwischenzeit stecken wir alle wieder in unserem Alltag fest, bewundern die vielen Fotos und traeumen von Baeren. In den naechsten Wochen werde ich mehr Bilder von den Ferien in der Photo Gallerie publizieren.

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