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30.
März 2003
Kathrine
bestürmt mich, es sei Zeit die Webseite wieder mal zu aktualisieren.
Und es stimmt es hat sich viel erreignet im März. Wir haben
die kältesten Tage dieses Winters gehabt, eine Woche lang war
es am Morgen zum Teil kälter als -30° und am Nachmittag
immer noch etwa -24°. Aber am 12. März hat sich alles geändert!
Am 11. März haben wir auf dem Fluss bei -20° noch eine
Schlittentour gemacht und 24 Stunden später war es +17°!!
Es ist innerhalb Stunden etwa 35° wärmer geworden, und
weil der Boden tief gefroren war, konnte der tauende Schnee nirgends
hin und wir haben eine richtige Flut gehabt - in unserem Yard hat
es folgendermassen ausgesehen:

Die
Town of High River hat an einem Abend sogar eine Flutwarnung durchgegeben,
weil das aufbrechende Eis sich an den Brücken gestaut hat und
dadurch das Wasser rasant gestiegen ist. Es ist aber nichts passiert,
das Eis wurde gesprengt und niemand kam zu Schaden. Die Schnelligkeit
mit der das Eis auf dem Fluss aufgebrochen ist, ist aber doch sehr
aussergewöhnlich. Hier noch zwei "vorher - nachher"
Bilder
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| Dienstag |
Samstag
(nur vier Tage später) |
Es
ist richtig Frühlingshaft geblieben bis jetzt - aber in den
nächsten Tagen ist wieder Schnee angesagt, der Winter hat sich
also noch nicht endgültig verabschiedet.
Mein
Badezimmer Projekt ist immer noch mehr oder weniger "on hold",
wir warten immer noch auf unsere Dusche. Mein Büdeli ist dafür
umso "busier", ich habe einige neue Aufträge und
es läuft im Moment nicht schlecht.
Die regelmässigen Leser unserer Einträge wissen ja dass
das Dudley's unser Stamm Pub in High River ist - Ab dem 1. April
hat es nun eine neue Besitzerin (kein Aprilscherz) und gestern haben
Sharon & John eine kleine Abschiedsfeier gehabt, die wir natürlich
nicht verpassen konnten, vor allem weil unsere Musiker Kollegen
wieder ihre Instrumente mitgenommen haben. Hier einige Bilder vom
Anlass, mehr Bilder hat es auf der Photogallerie
seite.
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| John
& Sharon |
Debbie
- die neue Besitzerin |
5.
März 2003
Es
herrscht immer noch tiefster Winter hier, es ist kalt und Schnee
fällt dast jeden Tag. Heute morgen windete es zudem noch und
machte das Ganze doch ziemlich unangenehm. In ganz Kanada (fast)
ist es kalt und es schneit. Sogar in Toronto hat es heute gegen
30cm Schnee gegeben und in Winnipeg sind die Tagestemperaturen sogegen
-35°, mit dem Windchill etwa -45°. Da sind wir
hier mit warmen -16° im Moment noch gut bedient.
Kathrine hat vor zwei Wochen noch Geburtstag gehabt und von ihren
Eltern eineBrotknetmaschine erhalten. Da wir unser Brot immer selber
machen (das kanadische Brot ist einfach nichts für uns) ist
sie viel in Gebrauch und das brot wird nun noch luftiger und besser
als vorher. Ich mache ab und zu auch ein Brot, da ich ja meist zuhause
bin, und ich schätze die neue Maschine auch sehr.
Der Badezimmerumbau ist ein wenig in verzug geraten, wir haben vor
zwei Wochen die Duschkabine bestellt und aus einer Lieferfrist von
einer Woche sind in der Zwischenzeit sechs Wochen geworden, das
ist halt Kanada.
In der Politik beherrscht der bevorstehende Krieg mit Irak das Geschehen.
Kanada befindet sich in einer delikaten Lage, da die USA der grösste
Handelspartner und einzige Nachbar ist. Den will man natürlich
nicht vor den Kopf stossen, auch wenn die meisten Kanadier einen
Krieg ablehnen. Unser Prime Minister Jean Chretien hat sich bis
jetzt gut aus der Affäre gezogen (finde ich) und alle Türen
offen gehalten indem er sagt er sei überzeugt, dass die UNO
schon wisse was zu tun sei. Dafür ist er in den Medien natürlich
verurteilt worden, komischerweise stehen die meisten Zeitungen absolut
hinter den USA und ein Kommentator hat sogar geschrieben endlich
mache Amerika was es wolle und verweise die UNO auf ihren Platz
als nicht ernst zu nehmende Diskussionsrunde. Diese Haltung macht
mir und anderen hier doch einige Sorgen, wo soll den das noch hinführen!!!!
Aber genug Politik - am letzten Sonntag wurde wieder das Iditarod
gestartet und weil es in Anchorage zum ersten Mal in der Geschichte
des Iditarods zuwenig Schnee hatte, musste der 'Restart' nach Fairbanks,
weiter im Norden verlegt werden. Das Wetter ist auch nicht mehr
was es einmal war. Unser schweizer Vorbildmusher (er ist zwar seit
einem Jahr nun Amerikaner) , Peter
Buser ist momentan an vierter Stelle, ich bin gespannt, ob er
dem letztjährigen Sieg einen fünften anfügen kann,
zu wünschen wäre es ihm. Wer sich über das Renngeschehen
informieren will, sollte mal auf der Website von Cabelas
vorbei schauen, da gibt es die besten Berichte die ich bis jetzt
gefunden habe, leider sind sie in englisch.
Hier noch zwei Bilder von heute Morgen in unserem Backjard.
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25.
Januar 2003
In
der Zwischenzeit ist hier richtig Winter geworden. Seit etwas einer
Woche ist es wirklich kalt, tagsüber so um -20° und in
der Nacht so zwischen -25 und -30° und am letzten Mittwoch hat
es sogar noch Schnee gegeben! Das haben wir natürlich gleich
ausgenützt und sind auf dem gefrorenen Fluss auf eine Schlittentour,
auch wenn es wirklich kalt war. Ab Morgen sollen dann wieder "normalere"
Temperaturen herrschen, das bedeutet aber immer noch etwa -10°
tagsüber.
Die kalten Temperaturen halten uns aber nicht ab, ab und zu dem
Dudley's Pub einen Besuch abzustatten. Am lezten Samstag spielten
da nämlich zwei Kollegen von uns, Mel Wilson und Darren Johnson,
wieder ein gelungenes Konzet im Dudley's. Gestern war schon wieder
ein Konzert am gleichem Ort, dieses mal spielten zwei Brüder
von Kathrine's neuer Chefin, ja Kathrine arbeitet seit einer Woche
mit einer Kollegin zusammen in ihrem Näh- und Änderungsstudio.
Bis jetzt gefällt es ihr gut, auch wenn die Arbeit noch recht
ungewohnt ist.
Am nächsten Donnerstag sind wir schon wieder im Dudley's, diesmal
zum monatlichem Scotch Whisky Tasting, wenn ich die Kamera nicht
wieder vergesse, mache ich ein paar Föteli für diese Seite.
Am Freitag spielt dann noch die Darren Johnson Band im Black Diamond
Hotel. Für die die es interessiert, hier eine "kleine"
Höhrprobe (MP3 ca. 1.8MB)
In unserem Haushalt hat sich eine wichtige Neuerung ergeben, wir
haben endlich eine rechte Waschmaschine gekauft, zwar kein europäisches
Modell, die sind einfach zu teuer, aber wenigstens die beste nicht
europäische Waschmaschine die im Moment erhältlich ist,
wie ihr unten sehen könnt, hat Kathrine nun sogar Zeit um ab
und zu ein Mah-Jong zu spielen (hoffentlich liest
sie das nicht).
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Ich
habe seit dem Neujahr noch einen kleinen Nebenjob, ich vertrage
am Morgen Zeitungen, so habe ich wenigstens etwas Bewegung und ein
Ausgleich zum ständigen vor dem PC hocken. Mein Büdeli
ist im Dezember und Januar auch recht "busy" gewesen und
für den Februar sieht es auch ziemlich gut aus, ich habe gestern
gerade einen rechten Auftrag von einer Company in Calgary erhalten.
Es scheint, immer wenn ich im Haus etwas renovieren will, kriege
ich auch Arbeit im Geschäft. Überdie Festtage habe ich
nämlich angefangen unser Badezimmer im ersten Stock zu renovieren.
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| Vorher |
Momentan
sieht es so aus |
Wir
wollen statt der Badewanne, die wir sowieso fast nie gebraucht haben
eine Dusche installieren und auch den Rest des Badezimmers etwas aufmöbeln.
Mal
sehen ob es so gut herauskommt wie das Office.
24.
Dezember 2002
Merry
Christmas and a happy New Year to all of you

Ich
werde nachlaessig mit den updates, schon zwei Monate seit dem letzten
Eintrag. Nach dem es im Oktober schon richtig Winter gewesen ist,
haben wir im November und Dezember den Herbst nachgeholt mit milden
Temperaturen und schoenem Wetter. Wenigstens konnte ich so die meisten
Arbeiten ums Haus herum noch erledigen. Es gibt im Herbst immer
viel zu tun - Blaetter zusammenrechen, "Herbstputz" im
Hundezwinger, Grill, Rasenmaeher fuerden Winter einmotten und was
weiss ich noch alles.
Auch dieses Jahr waren wir wieder "Christmas Tree Hunting"
mit dem Kinsmen Club, leider hatte es dieses Jahr zum ersten Mal
zuwenig Schnee um mit dem Hundeschlitten Rundfahrten fuer die Kleinen
zu machen. Dafuer haben wir auch dieses Jahe wieder einen schoenen
Christbaum gefunden.
Ueber Weihnachten sind wir fast nie zuhause, heute Abend sind wir
bei Freys zu einem Kaese-Fondue eingeladen, fast wie in der Schweiz!
Morgen, wenn die Kanadier eigentlich Weihnachten feiern, sind wir
bei Ken & Kathy zum traditionellen Turkey Dinner eingeladen,
ich weiss jetzt schon, dass ich wieder viel zu viel essen werde.
Und dann ist da noch der "EGG NOG", das traditionelle
Weihnachtsgetraenk, eine Mischung aus Eierlikoer und Vanillesauce
(oder so aehnlich) und total sueffig! Man kann auch noch Rum dazufuegen,
dann wird es erst recht sueffig, das Schlechte daran ist, es hat
viel zuviel Kalorien un zwei drei Glaeser davon ist wahrscheinlich
schon soviel wie ein ganzes Essen.
Wenn wir Glueck haben schneit es ja vielleicht noch in den naechsten
Tagen, dann koennen wir mit den Jungs und dem Schlitten noch in
die Berge zwischen Weihnacht und Neujahr.
An Kathrine's Arbeitsplatz konnten die Angestellten letzten Monat
guenstig Fleisch kaufen und am Abend kam Kathrine dann mit einem
Mocken Hackfleisch und 2Kg Rindsfilet (fuer $40) nachhause.
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