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18. April 2008
Letzten Samstag wurden wir von Freunden zum Grillieren eingeladen, um den Fruehling einzulaeuten. Wie immer bei solchen Anlaessen, gab es viel zuviel zu essen, welches wir natuerlich trotzdem genossen haben. Dazu hatten wir schoenes, warmes Wetter. Nicht so jedoch dieses Wochenende. Jetzt haben wir wieder richtig Winter. Es schneit und ist kalt. Wir brauchen die Feuchtigkeit, wuerden diese jedoch lieber in From von Regen bekommen. Gerne moechten wir wieder einmal mit unserem Wohnmobiel einen Ausflug machen. Doch leider muessen wir uns noch eingie Wochen gedulden.
Heute schnappte sich Chinoo einen Teil unseres Nachtessens. Ich moechte Riz Cazimir machen und dazu holte ich Pouletbruestchen aus dem Gefrierer. Sie waren auf einem Teller im Spuehltrog zum Auftauen. Da Chinoo so gross ist und lange Beine hat, schaffte sie es, sich ein Bruestchen zu schnappen und dies zu verschlingen, bevor wir dies verhindern konnten. OK, ich habe wieder eine Lehre daraus gezogen; alles muss noch besser vor ihr "versteckt" werden. Geniessen konnte sie es sicher nicht, denn Max hoerte den Teller "rumpeln".
Ich habe ein Stueck Schrebergarten gemietet und bin am Planen, war ich alles pflanzen moechte. Ich hoffe, wir bekommen einen schoenen Sommer und es wird auch was draus.
8. Maerz 2008
Die kalte Zeit ist vorbei und der Fruehling ist in Sicht!! Die ersten gruenen Grashalme kommen langsam zu vorschein. Wir haben immer noch ein wenig Schnee aber mit der immer staerker werdenden Sonne schmilzt auch der bald.
Unseren Jungs geht’s so lala. Sie vermissen Irok immer noch (wir auch). Er war eben doch der Boss, als einziges Maennchen. Jetzt muessen sie eine neue Rangordnung ausmachen und da wir sie nicht keampfen lassen, dauert dies leider laenger. Kiri hat sich von ihrer Krankheit recht gut erholt. Jedoch hat sie gealtet. Sie kann nicht mehr mit den Anderen mithalten. Wir versuchten mit ihnen “zu schlitteln” und sie hatte Freude daran, aber sie zog (arbeitete) nicht. Sie rann einfach mit und wurde recht schnell muede. Naechste Saison werden die beiden Maedchen auch schon 12S und ich denke, dass wir mit ihnen nicht mehr trainieren werden. Wahrscheinlich wird Max mit Chinoo und dem Velo einige Runden drehen. Damit sie ihre geballte Energie los werden kann.
Max hat es seit Anfang dieses Jahres sehr streng. Er ist froh darueber, ich habe jedoch ein weing bedenken, denn zur Zeit arbeitet er den ganzen Tag, macht Pause, wenn es z’Nacht gibt, und wenn ich ins Bett gehe, sitzt er wieder vor dem Compi und arbeite bis 2:00 oder 2:30 Uhr und am naechsten Morgen gehts wieder los. Er hat einen grossen Auftrag, der bis an diesem Wochenende fertig sein soll und daneben noch eingie andere Auftraege. Er denkt aber, dass seine Nachtschicht ended, wenn dieser “grosse, schnelle” Auftrag fertig ist. Ich helfe ihm so gut ich kann. Ich lerne von ihm und kann bereits einfache Sachen machen. Daneben mache ich die Buchhaltung und schreibe Rechnungen. Das laeuft ganz gut so, nur waere ich froh, wenn ich Max mehr helfen koennte.
Vor zwei Wochen hatten wir unser bereits traditionelles Fondueessen. Wir immer hatten wir den Plausch, wenn gleich einige von uns es nicht lassen konnten zu politisieren. Dabei kamen die Einen nicht so gut weg und es war fuer mich recht amusant dies zu verfolgen. Vor einer Woche hatten wir Wahlen in Alberta, aber wie immer ist dies fuer die Fuechse, denn mit diesem Wahlsystem wird sich nie etwas aendern.
28. Januar 2008
Das Leben geht weiter, auch ohne Irok. Es ist interessant zu sehen, wie sehr Kiowa ihn vermisst. Well, uns geht es nicht viel besser.
Zur Zeit sitzen wir im Gefrierschrank. Solche Temperaturen haben wir hier sind noch nie erlebt. Zum Glueck soll es bis ende Woche besser werden.


24. Januar 2008
Schon bald ist der Januar History und die Tage werden wieder laenger. Wenn auch die Temperaturen noch ziehmlich unter dem Gefrierpunkt sind, kommt der Fruehling doch langsam naeher.

Leider hat das neue Jahr fuer uns nicht so gut angefangen. Am Dienstag um 2.40 ist Irok gestorben. Vor einem Jahr wurde bei ihm einen Herzfehler festgestellt. Er bekam dafuer Medikamente und mit diesen ging es ihm recht gut, auch wenn er besser und schlechtere Tage hatte. Er hatte immer noch Freude laufen zu gehen und ungestoehrt herum zu schnuefflen. Sein letzter “Ausflug” war am Sonntag. Wir sind ueberrascht wie schnell es ihm schlechter ging. Gut war jedoch, dass er zu Hause gestorben ist und wir bei ihm waren. So konnten wir so lange wie wir wollten noch bei ihm sitzen, ihn streicheln und Abschied nehmen. Wir vermissen ihn sehr, ebenso wie die anderen Drei. Sie sind sehr unruhig. Sie wollen ins Haus und Irok suchen, dann wieder nach draussen und sehen wo er sich versteckt hat. Dann wieder ins Haus. Irgendwo muss er doch sein!! Ja, er ist wieder mit Bess zusammen und die Beiden haben sich bestimmt eine Menge zu erzaehlen.
26. Dezember 2007

Frohe Weihnachten
und ein
Glueckliches Neues Jahr!!
Auch wenn Weihnachten schon ziemlich vorueber ist. Wir sind ziemlich viel unterwegs in diesen Tagen, zuviele Parties und "Get Togethers". Aber es ist doch schoen, wenn man Freunde hat und man die Festtage nicht allein verbringen muss. Am Sonntag dem 23. machten wir uns auf in die Berge um einen Christbaum zu holen, ganz legal mit permit und allem was es braucht. Fuer mich war es auch eine Gelegenheit wieder mal die Hunde vor den Schlitten zu spannen. Dieses Jahr haben wir noch nicht allzu viele Kilometer gefressen. Irok ist einfach zu alt und Kiri hat sich immer noch nicht so ganz von ihrere Krankheit erholt. Wir haben den Ausflug aber trotzdem genossen.
In den letzten paar Wochen bin ich auch im Geschaeft ziemlich
am chrampfen gewesen und hab mir eigentlich einige freie Tage goennen wollen ueber die Festtage. Letzte Woche schneite es dann aber noch einen happigen Schnellschuss herein und nun bin ich mit dem Rest der Arbeit so in Verzug, dasss ich ueber die Festtage arbeiten muss. Aber was solls, das ist halt das Los eines Selbstaendigerwerbenden, man arbeitet wenn es Arbeit hat, es kann ja schnell wieder aendern.
Wettermaessig ist es seit dem Kaelteeinbruch anfangs Dezember eher milder, seit etwa zwei Wochen haben wir Temperaturen um den Gefrierpunkt und es soll auch so weitergehen fuer die naechsten paar Tage. Anfangs Winter wurde davon gesprochen, dass es dieses Jahr einen kalten und strengen Winter geben sollte, aber davon ist noch nicht viel zu merken. Was aber noch nichts heissen soll, der offizielle Winter ist ja erst ein paar Tage alt. Schnee hat es bis jetzt auch noch nicht sehr viel gegeben aber wenigtsens ist er noch nicht geschmolzen, da wir noch keinen richtigen Foehn Einbruch hatten. Im Moment schneit es ein wenig, aber laut Wetterbericht wird es hoechstens einen Zentimeter geben.
Den Silvester werden wir wie die meisten Jahre wieder mit Ken und Kathy verbringen, es wird Raclette geben, wenn wir noch Kaese auftreiben koennen bis dann. Hier ist dies nicht so einfach wie in der Schweiz, aber in Calgary hat es einen Kaeseladen, der normalerweise Raclette Kaese hat.
3. Dezember 2007
Zur Zeit sitzen wir im Gefrierschrank mit einer Hoechsttemperatur von -21 Grad und es hat auch ein paar Zentimeter Schnee. Wir warten breits ungeduldig auf den naechsten Foehn, welcher die Temperatur anheben wuerde.
Kiri geht es wieder besser. Sie hat auch wieder Haare am Bauch und sie “spricht” wieder. Aber sie wird immer noch schnell muede und ist die langsamste von den drei Maedchen. Wenigstens ist sie wieder schneller als Irok. Bei ihm mussten wir eine Zahnsteinentfernung unter Narkose machen lassen, denn auf der einen Seite waren seine Backenzaehne ganz bedeckt, so dass er nicht mehr essen wollte. Da er sonst schon auf der mageren Seite ist, konnten wir ihm dies nicht antun. Ich hoffe, dass jetzt ausser den taeglichen Medikamenten wirklich nichts anderes mehr dazu kommt. Unsere VISA Karte waere uns dankbar!!!!!!!
Gestern waren Ken und Kathy bei uns zu Besuch und wir zeigten Ihnen, was wir nach dem Skifahren trinken und essen. Wir “eroeffneten” den Abend mit Kaffee Lutz. Max und Ken nahmen einen Chrueter-Lutz und Kathy und ich einen Traesch. Danch gabe es Aelplermagrone mit Salat. Dazu Weisswein (leider keinen Schweizer) und zum Dessert eine Schwarzwaeldertorte.
Ausser der Torte wurde alles ruebis und stuebis aufgegessen. Es wurde ein lustiger Abend und wir gingen wieder einmal zu spaet ins Bett.
Endlich haben wir es einmal geschafft und wir gingen zu einem Hockey game. Allerdings nicht zu einem Flames game sondernzu einem “B” Spiel. Die Calgary Hitmen haben sogar 3:2 gewonnen. Fuer uns etwas ungwoehnlich war das kleine Spielfeld. Man hat das Gefuehl, dass gar nicht alle Spieler platz haben. Was auch stimmt, denn es kam selten zu laengeren, schoenen Passspielen. Auch im Powerplay nicht. Wir hatten gute Plaetze und wir bekamen nicht mal kalte Fuesse.
Hier ist bereits alles auf Weihnacht eingestimmt. Die Haeuser haben ihre Festbeleuchtung bekommen, es werden tonnenweise Geschenke gekauft und die Geschaefte spielen Weihnachtsmusik. Leider nicht auf einander abgestimmt, so dass man manchmal den gleichen Song zwei- oder dreimal hintereinander zu hoeren bekommt.
19. October 2007
Seit drei Wochen bereits, bin ich wieder zu Hause. Es ist enorm wie schnell die Zeit vergeht. Schoen war es schon in der alten Heimat, aber etwas kurz. Ich hatte Glueck mit dem Wetter und hier ging es im gleichen Stil weiter. Dies nutzten wir zu unserem Vorteil und gingen letztes Wochenende nochmals Campen. Wie gesagt, das Wetter war schoen und angenehm tagsueber. Abends wurde es jedoch schnell kuehl und bereits um 19.30 wurde es auch dunkel. Aber wofuer hat man Lagerfeuer? Wir nehmen immer Holz mit und wenn es knapp wird, kann man auch welches kaufen. Auch die Jungs genossen es, wieder einmal eine Abwechslung zu haben. Jetzt wird der Camper aber "eingewintert" und hat bis mindestens 20. Mai 2008 Pause. Denn erst dann werden die Camingplaetze wieder geoeffnet.
Kiri ist langsam auf dem Weg zur Besserung aber sie gefaellt mir immer noch nicht. Sie wird schnell muede und ihr fehlt es an Sprunghaftigkeit. Sie ist nicht mehr so wie frueher. Heute gehe ich nochmals zum Tierarzt fuer einen Bluttest, dann werden wir sehen ob sich das Blutbild wenigstens gebessert hat. Und Irok nehme ich auch gleich mit. Er will nicht mehr essen, dabei ist er schon mager genug. Wir haben alle moeglichen Sorten von Futter hier. Denn einmal mag er "dies oder das", so dass man denkt, OK, kaufen wir mehr davon, doch am naechsten Tag schaut er es nicht einmal an. Vielleicht wissen sie was wir mit ihm machen koennen.
19. September 2007
Die Baeren sind los!! In Calgary wird seit etwa ein oder zwei Wochen beinahe jeden Tag ein Baer gesehen. Am Sonntag hat sich ein verschreckter Schwarzbaer sogar in ein Nebengebaeude eines Spitals verirrt. Dieses Jahr hat Calgary bis jetzt mit 47 Baeren zu tun gehabt, dies ist mehr als doppelt soviel als in den letzten zwei Jahren. Der Hauptgrund dafuer ist, dass in der Wildnis nicht so viele Beeren gereift sind wie in den letzten Jahren und die Baeren halt ein groesseres Gebiet abklappern muessen um sich fuer den Winterschlaf genug Fett anzulegen.
Auch in High River sind in den letzten Tagen Baeren aufgetaucht, was aber nicht so ungewoehnlich ist wie in einer grossen Stadt wie Calgary.
Vor einer Woche wurde Kiri operiert, die Tieraerzte waren der Ansicht, dass ihre schlechten Blutwerte von der Milz herruehren muessten, bei der Operation wurde dann die Milz entfernt und auch gleich gecheckt ob sich irgenwo Krebs eingenistet haben koennte, was aber gluecklicherweise nicht der Fall war. Nun ist die Operation mehr als eine Woche her, aber Kiri scheint es nicht viel besser zu gehen, darum muss ich morgen mit ihr wider zum Tierarzt um einen weiteren Bluttest zu machen. Hoffen wir das Beste!!
Am Montag war ich mit den Jungs am "spazieren", was nicht weiter erwaehnenswert waere, wenn nicht Kiowa und Chinoo
wieder mal zugeschlagen haetten. Nachdem sie vor ein paar Wochen wieder mal ein Stinktier abgemurkts hatten und gestunken hatten, dass eienm die Traenen kamen, sind sie diesesmal in einem schlammigen Teich baden gegangen und sind dann vor Dreck gestanden, vor allem Kiowa. Zu allem Ueberfluss hat sie sich dann auch noch in einem Sch.....dreck gewaelzt und hat gestunken wie ein Misthaufen. Zuhause hab ich die beiden dann mit dem Gartenschlauch abespritzt un Kiowa hat auch noch zwei Abreibungen mit Seifenwasser erhalten.
Uebrigens hat es heute das erste Mal geschneit diesen (immer noch) Sommer, er ist aber nicht liegen geblieben und zaehlt deshalb gar nicht recht.
9. September 2007
Seit zwei Wochen ist Kiri krank und wir wissen immer noch nicht was ihr fehlt. Sie hatte massive innere Blutungen und musste zwei Tage beim Tierarzt bleiben. Danach konnte ich sie heimnehmen, da ich ihr lieber zweimal taeglich eine Spritze gab, als sie laenger beim Tierarzt zu lassen, wo sie fremd und alleine war. Mit Kiri geht das gut, denn sie ist so lieb und laesst beinahe alles ueber sich ergehen. Es wurde ein Bluttest gemacht und der war nicht so gut. Die Werte der weissen Blutkoerperchen waren viel zu hoch und die Roten viel zu tief. Auch hatte sie nur sehr wenige Blutplaettchen. Medis waren angesagt. Der neachste Test zeigte, dass die weissen Blutkoerperchen nun im Keller waren, die Roten ein ganz bisschen besser und die Plaettchen hatten sich etwa verdoppelt. Nun wurde ein Ultraschall vorgenommen, ohne Befund! Also weiter abwarten und sehen wie es ihr geht. Am letzten Samstag war der Wert der weissen Blutkoerperchen wieder viel zu hoch, die Roten haben sich wieder etwas verbessert und die Plaettchen haben sich maechtig gemacht. Was wirklich los ist mit ihr, weiss immer noch niemand. Sie trinkt und isst, aber sonst schlaeft sie meisstens. Sie muss sich erholen. Der Tierarzt meinte, dass ihr Immunstystem den Koerper angreifft. Und, es koennte Krebs sein. Heute mittag wird wieder ein Bluttest gemacht.

Wir sind am Renovieren der Porch und haben dazu die Fenster herausgenommen, da es so einfacher ist, die Rahmen mit den vielen"kleinen Fernsterschen" zu schleifen. Aber dies gibt zu tun. Und wie alles bei unserem Haus , sind auch die Rahmen alt und muessen da und dort ausgebessert werden. Max hat am Wochenende mit malen angefangen und man sieht, die Arbeit lohnt sich. Ich kann nicht warten bis wir fertig sind.
2. August 2007
Auch dieses Jahr haben wir unseren Nationaltag nicht vergessen. Wir es sich gehoert, haben wir die Lampions aufgehaengt und ein Feuer gemacht. Leider habe ich die Cervelats im Gefrierer vergessen, so dass wir darauf verzichten mussten. Das werden wir aber heute abend nachholen.
Wir geniessen immer noch einen tollen, heissen Sommer. Da es seit ca. sechs Wochen nicht mehr geregnet hat und es aussergewohlich heiss ist, ist alles zundertrocken. Dies hat zur Folge, dass suedlich von uns keine offenen Feuer mehr erlaubt sind und seit gestern wurden sogar 11 Campingplaetze ganz geschlossen. Man will keinen Waldbrand riskieren so wie im Jahre 2003, als in dieser Gegend ein Waldbrand fuer 26 Tage ausser Kontrolle geriet.
Dieses Jahr haben wir bei der Garage wieder "Untermieter". Ich denke aber, dass sie nicht mehr lange bei uns wohnen koennen.

Die Lampions werden "montiert"
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1. August wie es sich gehoert
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ohne Worte
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unsere Untermieter |
17.July 2007
Gestern Abend erlebten wir ein Gewitter mit Hagelkoerner so gross wie Golfbaelle. Zum Teil knallte es wie Pistolenschuesse und wir haben auch ein paar kleine Schaeden zu vermelden, vor allem an den Fahrzeugen. Das Wohnmobil hat eine oder zwei Beulen abbekommen, ein Dachfenster wurde eingeschlagen und zwei Positionslichter sind ebenfalls draufgegangen. Zum Glueck aber nur Kleinigkeiten. Die Autohaendler hier in High River haben zum Teil an 75% der Autos und Trucks schaeden und auch den Wohnmobil Haendler hat es recht erwischt. Und natuerlich haben auch die Bauern zum Teil rechten Schaden zu vermelden.
15. July 2007
Wir sind schon seit einer Woche wieder Zuhause, nachdem wir Ende Juni / Anfangs July fuer zehn Tage Ferien gemacht haben. Natuerlich waren wir wieder mit dem Wohnmobil unterwegs. Wir starteten am Donnerstag in High River und nach dem obligaten Stop um einen Coffee to Go zu holen ( einige kanadische Sitten haben wir eben doch angenommen), ging es Richtung Sueden. Unser erstes Ziel war der Waterton National Park. Die Fahrt verlief ohne Zwischenfaelle und etwa vier Stunden und 250 Kilometer spaeter, fanden wir einen wunderschoenen Platz auf einem abgelegenen Campground. Am naechsten Tag erkundeten wir das Doerfchen Waterton, die Jungs konnten sich im See abkuehlen und Alles was recht friedlich, das sollte sich aber schnell aendern. Zurueck am Wohnmobil haben wir die Jungs an einigen Baeumen angeleint damit sie etwas trinken und abkuehlen koennen. Eine Hirschkuh war dann recht interessiert an unseren Hunden und kam immer naeher. Zuerst waren wir ueberrascht und erfreut, auch die Jungs waren mehr neugierig als etwas anderes. Als dann der Hirsch aber anfing Kiri und Chinoo anzugreiffen war dann schnell der Teufel los, die Jungs switchten von neugierig ebenfalls zu angriffig und Kathrine und ich hatten alle Muehe die Hunde ins Wohnmobil zu verfrachten und gleichzeitig den Hirsch in Schach zu halten, ohne selber angegeriffen zu werden. Man erlebt halt immer wieder etwas Neues mit unseren Wuffs!!

Stop fuer einen 'Coffee to Go" |

Zeltplatz in Waterton |
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Der angriffige Hirsch |

Morgenstimmung in Waterton |
Nach zwei Tagen in Waterton ging es dann am Samstag weiter ueber den Crowsnest Pass rueber nach British Columbia. Der Plan war, im Kikomun Provincial Park die naechsten zwei Tage zu verbringen und unser Kanu etwas zu bewegen. Leider haben wir aber nicht das lange Wochenende mit dem Nationalfeiertag eingerechnet und natuerlich war der Zeltplatz voll. Die Park Ranger am Eingang empfohlen uns einen anderen Provincial Park etwa eine halbe Fahrstunde entfernt, der recht schoen gelegen sein sollte, zwischen zwei Seen. Dort angekommen fanden wir die Lage wirklich recht schoen und der Zeltplatz war erst noch fast leer, Bingo!!. Als wir dann aber ausgestiegen sind wurde uns schnell klar warum nicht mehr Leute hier waren. Wir wurden naemlich von Moaquitos nur so gefressen!!! Wir haben dann den Abend mehrheitlich im Wohnmobil verbracht und sind am naechsten Morgen bezeiten von dieser"Mosquito Hell" gefluechtet. Wir machten einen Zwischenhalt in Fort Steele, wo wir schon letztes Jahr in den Ferien einen Halt gemacht hatten. Da aber Kanadischer Nationalfeiertag war, gab es besondere Attraktionen und Feierlichkeiten, die noch recht eindruecklich waren.

Irgendwo am Crowsnest Pass |

Fort Steele |
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Calgary Stampede Show Riders in Fort Steele |

Nationalfiertag in Fort Steele |
Am Abend fanden wir wieder einen schoenen Campground an einem kleinen See, dem Wasa Lake. Nach dem Eindunkeln genossen wir dann noch einiges Feuerwek am Ufer des Sees. Wir blieben dann noch einen Tag auf dem selben Campground und am Dienstag ging es dann weiter richtung Radium Hot Springs und Kootenay Nationalpark. Wir blieben drei Neachte im Nationalpark, wanderten mit den Jungs und beobachteten Wildlife und genossen das schoene, fast zu heisse Wetter. Auch hier erlebten unsere Hunde wieder mal etwas Neues, ueber den Fluss war eine schmale Haengebruecke gebaut, die wirklich hing. Natuerlich fing sie recht an zu schwingen wenn man sie ueberquerte. Den Jungs war das nicht recht geheuer, vor allem Irok, der sonst schon nicht mehr allzu sicher auf den Beinen ist. Nach ein paar Mal ging es dann aber ohne grosses Zoegern.

Zeltplatz am Wasa Lake |

Dog Lake im Kootenay Park |
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Kootenay Nationalpark
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Die Haengebruecke
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Auf dem Zeltplatz am Relaxen |

Kiowa am abkuehlen |
Am Freitag ging es dann ueber den Vermillionpass wieder zurueck nach Alberta. Nach einem Zwischenhalt in Canmore erreichten wir im spaeteren Mittag die Kananaskis Seen wieder ohne Zwischenfall. Hier verbrachten wir die restlichen zwei Tage unserer Ferien mit 'canoeing' (wie sagt man dies in Deutsch? Kanu fahren, kanulen??), wandern und relaxen. Am Sonntag ging es dann wieder zurueck nach High River und zureuck in den Alltag. Wir alle haben die Ferien sehr genossen, aber ich bin sicher die Jungs waren froh, dass wir wieder Zuhause waren.

In der Naehe von Canmore |

Kathrine und die Jungs |
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Breakfast in Canada |

Unterwegs |
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Upper Kananaskis Lake |

Lower Kananaskis Lake |
16. Juni 2007
Heute vor acht Jahren sind wir nach Kanada ausgewandert!!!!
Allerdings war das Wetter vor acht Jahren viel besser. Wir hatten zu unserer Begruessung Sonnenschein und es war angenehm warm. Heute haben wir Regen und es ist entsprechend kuehl. Wir erinnern uns noch gut an die ersten Eindruecke und erst gestern haben wir die hoehe der Tannen im Garten verglichen. Sie sind jetzt etwa doppelt so gross. Eigentlich wollten wir dieses Wochenende campen gehen, denn Max half das letzte Wochenende mit Branden und das naechste ist er mit den Kinsmen an einem Kongress. Na ja, zu hause gibt es auch viel zu tun. Zum Glueck haben wir gestern noch, bevor der Regen kam, den Rasen gemaeht. Max ist in der Garage am basteln, ich mache einen Zopf fuer morgen und dann muss ich noch schnell eine Mayonnaise machen, denn es gibt Spargeln zum z'Mittag.
Richard und Elaine, die beiden Hobbyfarmer, haben dieses Jahr wieder ein Kalb welches sie von Hand aufziehen muessen. Es heisst Hank und ist sehr anhaenglich.
Am 28. Juni gehen wir fuer eine Woche mit den Jungs und dem Camper in die Ferien. Wir hoffen, dass dann das Wetter etwas besser ist. Wir wollen nach Waterton gehen, dann Freunde in Britsh Columbian besuchen und via Radium Hot Springs, Vermillion Pass und Lake Louise wieder zurueck nach Hause. Aber das kann sich aendern.

25. Mai 2007
Wir warten immer noch auf den Fruehling!!!!!! Das Wetter ist bis jetzt richtig traurig oder "zum davon laufen". Wenn wir einen oder zwei Tage warmes Wetter haben, koennen wir sicher sein, dass es danach wieder regnet oder so wie gestern, sogar schneit. Dass wir Ende May nochmals Schnee bekommen ist ja nichts aussergewoehliches aber wenn der ganze Winter und Fruehling nass und unfreundlich war hat man mit der Zeit eben genug. Ich habe noch nicht einmal Blumen fuer die Rabatten gekauft und dies ist ein erstes fuer mich. Aber es ist einfach zu kalt dafuer.
Max ist fuer die naechsten beiden Weekends mit der Feuerwehr beschaeftigt. Er lehrt ein Tankloesch-Fahrzeug zu fahren und zu bedienen. Mit anschliessender Pruefung, welche er so wie ich ihn kenne, bestimmt bestehen wird. Dies heisst: keine Zeit zum Wursten, leider!!!!!!!!!!!! Von seinen Cervelats konnten wir erst einmal draussen braeteln und dies wurde entsprechend genossen.
Anfang Woche haben wir unser Wohnmobil, zum ersten Mal seit letztem Sommer, wieder gestartet. Und es lief sogar. Jetzt muessen wir nur noch Zeit haben um mit unseren Jungs einen ersten Ausflug damit zu machen.
10. April 2007
Es ist bald einen Monat spaeter und wir haben immer noch keinen Fruehling. Heute schneit/regnet es zur Abwechslung wieder einmal. Am Sonntag fuhren wir mit den Jungs und dem Schlitten in die Kananaskis Country. Da wir immer noch Schnee hatten, waren wir fest davon ueberzeugt, dass dies auch in den Bergen der Fall sein wuerde. Weit gefehlt!! Nur noch an den Schattenstellen hatte es Schnee. Ich glaube uns “stinkte” dies mehr als den Hunden, denn sie kamen zu einem ausfuehrlichen Spaziergang, bei welchem sie gebuehrig herum schnueffeln konnten. Etwas was sie mit dem Schlitten nicht koennen. Es war ein richtig schoener Tag mit Temperaturen um die plus 15 °. Das Feuerholz brauchten wir nicht, es wahr zu warm um ein Feuer zu machen und die Cervelats liessen wir zu Hause.
Da der Boden nicht mehr gefroren ist, werden wenigstens der Rasen und die Baeume gut gewaessert. Bleibt nur zu hoffen, dass es nicht wieder Ueberschwemmungen gibt. Max hat eine schoene Speckseite geraeuchert, welche (wie nicht anders zu erwarten von ihm) sehr gut wurde. Und vor einer Woche machte er wieder Cervelats, welche wir hoffentlich bald draussen ueber dem Feuer braeteln koennen.
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